leichte Schwerhörigkeit Hörgeräte 2023
Leichte Schwerhörigkeit kann jeden Treffen - unabhängig vom Alter.

Leichte Schwerhörigkeit Hörgerät: tolle Modelle & Preise 2026

Bei einer leichten Hörminderung ist es besonders wichtig, ein Hörgerät zu wählen, das Ihre individuellen Bedürfnisse optimal unterstützt. Auch 2026 stehen zahlreiche moderne Modelle zur Verfügung, die speziell auf die Anforderungen bei leichter Schwerhörigkeit abgestimmt sind.

Unsere aktuelle Vergleichsliste zeigt Ihnen die stärksten Hörgeräte des Jahres und erleichtert Ihnen die Orientierung im großen Angebot. Entdecken Sie, welche Funktionen wirklich relevant sind, welche Technologien Ihren Alltag spürbar erleichtern und wie Sie Ihr Hörvermögen bestmöglich fördern können.

Jetzt informieren und das Hörgerät finden, das perfekt zu Ihren persönlichen Anforderungen passt.

Wie merkt man, dass man ein Hörgerät braucht?

Zugegeben, das ist anfangs gar nicht so leicht zu erkennen. Denn in den frühen Phasen einer Hörminderung lassen sich viele Defizite noch erstaunlich gut durch erhöhte Konzentration ausgleichen. Besonders wenn wir uns „zu jung“ für ein Hörgerät fühlen, finden wir schnell plausible Erklärungen für die eigenen Schwierigkeiten – ganz ohne an unser Gehör zu denken:

Problemfeldeigene Begründungen
Sie haben im Büro Schwierigkeiten, Kollegen zu verstehen und Besprechungen zu folgen?„Kollege XY brummelt wieder so in seinen Bart, den kann ja keiner verstehen“
„Kann XY da hinten nicht mal lauter sprechen? Das kommt hier gar nicht an!“
„Müssen die immer so einen Krach machen, da kann man ja kein Wort verstehen!“
„Kann XY nicht mal herkommen, wenn er/sie etwas will?“
Sie müssen häufiger nachfragen, wenn Sie mit anderen zusammensitzen?„XY kriegt die Zähne beim Sprechen wieder nicht auseinander!“
„Die reden viel zu schnell und durcheinander!“
„Müssen die immer so nuscheln?“
Beim Fernsehfilm verstehen Sie nicht mehr alles?„Können die nicht mal an der Tonqualität arbeiten?“
„Die Schauspieler heute können alle nicht mehr richtig sprechen!“
„Müssen die immer so einen Hintergrundlärm laufen lassen?“
Spaziergang in der Natur„Die Vögel werden immer weniger!“
„Die Frösche und Grillen waren aber auch schon mal zahlreicher!“

Und – hören Sie eigentlich noch das Laub unter den Füßen rascheln?
…. natürlich gibt es noch sehr viele andere Situationen, in denen Sie feststellen könnten, dass es nicht mehr ganz so gut mit dem Verstehen klappt. Seien Sie aufmerksam!

Wir erklären Ihnen gerne genau den Unterschied zwischen Hören und Verstehen.

Lesen Sie unbedingt auch alles über die folgenschweren Auswirkungen, die ein Ignorieren dieser Hörschwierigkeiten mit sich bringt Hörgeräte – noch warten oder frühzeitig anfangen?

Ab wieviel Prozent Hörverlust braucht man ein Hörgerät?

Beschäftigen wir uns zunächst mit den offiziellen Empfehlungen der Krankenkassen:

Diese orientieren sich an festgelegten medizinischen Kriterien, die als Grundlage für die Bezuschussung einer Hörgeräteversorgung dienen. Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind, gilt ein Hörgerät – aus Sicht der Krankenkassen – als erforderlich.

So geben die Richtlinien zum Beispiel vor, dass Sie bei normaler Gesprächslautstärke maximal 80 Prozent Sprachverstehen erreichen dürfen. Liegt Ihr Verstehen darüber, sehen die Krankenkassen noch keinen Anlass, sich finanziell an einem Hörgerät zu beteiligen. Erst bei Unterschreiten dieser Grenze wird eine Hörgeräteversorgung offiziell als notwendig eingestuft.

Lesen Sie in unserem Beitrag alles über Hörgeräte und die Krankenkasse.

Die Indikationsmessungen sind jedoch alles andere als realitätsnah. Während des Tests sitzen Sie allein in einem schallgedämpften Raum, ohne störende Geräusche, ohne Gesprächspartner, ohne Ablenkung. Sie können sich voll konzentrieren – und genau deshalb ist es dort vergleichsweise leicht, ausreichend gut zu verstehen.

Im Alltag sieht das ganz anders aus. Viele Menschen bemerken schon lange vor Erreichen der offiziellen Indikation deutliche Einschränkungen: Gespräche werden anstrengender, Missverständnisse häufen sich und soziale Situationen fühlen sich belastender an. Wenn Sie zu den Personen gehören, die sensibel auf Veränderungen reagieren, sollten Sie sich ehrlich fragen, ob Sie die Qualität Ihrer zwischenmenschlichen Begegnungen und Ihr emotionales Wohlbefinden wirklich von starren Richtlinien Ihrer Krankenkasse abhängig machen möchten.

Hörakustiker geben Ihnen die Möglichkeit, Hörgeräte unverbindlich und kostenlos im Alltag zu testen. Nutzen Sie diese Chance. Tragen Sie die Geräte ein paar Tage in Ihrem gewohnten Umfeld, beobachten Sie Ihre Hörsituation und erleben Sie selbst, ob Sie von der technischen Unterstützung profitieren. Erst danach entscheiden Sie in Ruhe, ob die Verbesserung für Sie so wertvoll ist, dass Sie notfalls auf den Festbetrag der Krankenkasse verzichten würden.

Welches Hörgerät bei leichter Hörminderung?

Im Grunde gibt es keine Einschränkungen, was die Art des Hörgerätes bei einer leichten Schwerhörigkeit angeht.

Verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Hörgeräte Bauformen es gibt und welche Vor- und Nachteile diese für Sie haben.

Welches Gerät davon nun das für Sie am besten geeignet ist, hängt von einigen persönlichen Faktoren ab:

  • Verlauf der leichten Schwerhörigkeit
  • die anatomische Voraussetzungen
  • Ihre Fingerfertigkeit
  • Ihre optischen Anforderungen
  • möchten Sie Akku- oder batteriebetriebene Geräte?
  • welche technischen Zusatzleistungen wie Handyankopplung oder anderes Zubehör wünschen Sie sich?
  • ……

Das richtige Hörgerät für sich zu finden, ist gar nicht so einfach. Ob es sich nun um eine leichte Schwerhörigkeit oder eine fortgeschrittene handelt – beide Versorgungen gehören in die Hände von Fachkräfte, die sich auskennen, die Ihnen zuhören und Ihnen die Zeit geben, die Unterschiede herauszufinden.

Zahlt die Krankenkasse auch bei leichter Hörminderung?

Selbst eine gefühlt leichte Hörminderung kann bereits die Indikationen der Krankenkassen erfüllen. Dies ist aber pauschal nicht zu beantworten und bedarf eines Hörtestes, den Sie bei einem Hörakustiker oder Ohrenarzt kostenfrei durchführen lassen können. Dort erhalten Sie anhand Ihrer individuellen Testergebnisse eine ganz konkrete Antwort.

Weitere Informationen finden Sie hier: Hörgeräte und die Krankenkasse

Fazit: Leichte Schwerhörigkeit Hörgeräte

Besser heute als morgen – diese Aussage bringt es tatsächlich sehr gut auf den Punkt. Denn es geht nicht einfach nur um ein technisches Hilfsmittel, sondern um etwas viel Größeres: um Ihre wertvolle Lebenszeit, um entspannte und erfüllende Gespräche mit Freunden, Familie und Kollegen und nicht zuletzt um Ihren beruflichen Erfolg.

Je früher Sie den Schritt in Richtung Hörgeräteversorgung gehen, desto leichter und natürlicher gestaltet sich der Einstieg. Ihr Gehirn hat noch genügend Kapazität, sich an die neuen Höreindrücke anzupassen, und Sie profitieren deutlich schneller von einer besseren Wahrnehmung Ihrer Umgebung. Warten Sie dagegen zu lange, besteht die Gefahr, dass das Hörzentrum im Gehirn gewisse Klänge „verlernt“ und die Eingewöhnung später deutlich länger dauert.

Vor allem aber schützen Sie sich durch eine rechtzeitige Versorgung vor einem schleichenden, oft unbemerkten Rückzug aus dem sozialen Leben. Gespräche, Treffen und Telefonate werden wieder leichter – und Sie geraten gar nicht erst in den Strudel zunehmender Unsicherheit, Anstrengung und Isolation.

Kurz gesagt: Ein früher Start ist ein Geschenk an sich selbst. Er ermöglicht Ihnen, aktiv zu bleiben, sich sicher zu fühlen und die Freude an zwischenmenschlichen Kontakten wieder voll auszukosten.

Übrigens finden Sie auf der Website des Deutschen Bundesverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte e.V. viele nützliche Informationen zur Einordnung verschiedener Grade der Schwerhörigkeit und deren Ursachen.

Avatar von Andrea Fox

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